Pfister-Kommunikation Seminare und Kommunikationstrainings - Mediation - Coaching - Nachhilfe

Urs Pfister

Urs PfisterHier erfahren Sie etwas über meinen beruflichen Werdegang, wie ich zur gewaltfreien Kommunikation kam und was mir diese bedeutet.


▼ Beruflicher Werdegang

▼ Wie ich zur gewaltfreien Kommunikation gekommen bin

"Achtsamkeit, Wertschätzung und Unterstützung
sind mir als grundlegende Werte bei meiner Arbeit wichtig"

Beruflicher Werdegang

Curriculum

  • Gymnasium (Langenthal)
  • Universität Bern, Sekundarlehramt (SLA)
  • Sekundarlehrer phil. II (Diplom), Universität Bern (Zoologie, Physik, Mathematik, Botanik, Sport)
    Nachhilfe- und Privatunterricht in allen naturwissenschaftlichen Fächern auf Sekundarstufe I
  • Heim mit interner Sekundarschule für normalbegabte und z.T. verhaltensauffällige Kinder im Alter von 12 bis 16 Jahren, Liestal: Lehrer für Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, TZ, Turnen, Werken, Deutsch, Geschichte
  • Arztgehilfinnenschule Basel: Stellvertreter des Rektors, Fachvorsteher und Fachlehrer für Mathematik, Chemie, Physik, Strahlenphysik, Biologie
  • Universität Bern, Institut für Pädagogik (Zweitstudium). LSEB: Lehrer und Sachverständiger für Erziehungs- und Bildungswissenschaften resp. Lizenziat in Pädagogik (Pädagogik – Schwerpunkt Pädagogische Psychologie; Psychologie – Lern,-, Handlungs-, Wahrnehmungs-, Sozial- und Umweltpsychologie; Ethnologie). Spezialgebiet: Jugendgewalt und Gewalt an Schulen.
    Beratung / Coaching für Schulen bei Problemen mit Gewalt und/oder Mobbing
  • Referent für Pädagogik und Psychologie (u.a. Kantonsspital Aarau, Schule für Kinderkrankenpflege und Schulzentrum Feusi, Bern)
  • Lehrer und Stellvertretungen Niveau E und P in allen naturwissenschaftlichen Fächern. Sekundarschulen Kanton Baselland
  • Ausbildungen und Trainings in Gewaltfreier Kommunikation bei Marshall B. Rosenberg (USA), Robert Gonzales (USA), Wes Taylor (USA), Susan Skye (USA), Gina Lawrie (GB), Verena Jegher (Basel), Klaus Karstädt (München/Starnberg), Miki Kashtan (USA). Trainer für Gewaltfreie Kommunikation
    Seminare und Trainings in partnerschaftlicher Kommunikation* (*auf Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation)
  • Coaching-Ausbildung auf Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation bei Klaus Karstädt (Starnberg). Coach für Einzelpersonen bei privaten und beruflichen Schwierigkeiten.
    Coaching und Beratung
  • Mediations-Ausbildung an der Berner Fachhochschule für Soziale Arbeit, Bern. Zertifikatslehrgang Basisausbildung Mediation. Zertifikat, anschliessend Zertifikatslehrgang Aufbau-Ausbildung Mediation, Schulmediation und Mediation in und zwischen Organisationen. Mediator für Einzelpersonen, Organisationen und Schulen
    Mediation

 

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Wie ich zur GFK gekommen bin

Wie ich zur Gewaltfreien Kommunikation (GfK) kam

Schon immer beschäftigten mich zwei Fragen: Wie funktioniert die Welt und wie kommt es, dass Menschen (sich an-)tun, was sie tun.

Bei der Suche nach einer Antwort auf die erste Frage waren und sind Bücher meine Inspirationsquellen. Die Wahl meines ersten Berufes – Lehrer – ergab sich unter anderem daraus, dass mir das Studium der Naturwissenschaften (Physik, Mathematik, Biologie) einige Antworten darauf, was die Welt im Innersten zusammenhält, geben konnte. In den Jahren des Unterrichtens konnte ich dieser Frage immer weiter nachgehen und gleichzeitig meine Erkenntnisse laufend an interessierte junge Menschen weitergeben und ihnen unterstützend zur Seite stehen bei ihrem Versuch, die Welt zu verstehen und zu begreifen. Meine besonderen Fähigkeiten sind:

  • Sachverhalte leicht verständlich zu erklären,
  • Zusammenhänge herstellen zu können,
  • das Erkennen von Verständnishürden und
  • das Aufzeigen, wie diese überwunden werden können.

Andere bei ihrem Lernen, Wachsen und Weiterkommen zu unterstützen, bedeutet auch für mich dauerndes Lernen, Wachsen, Weiterkommen und ständige Herausforderung. So haben mir die Jahre des Unterrichtens Klarheit, Kompetenz und Sinn in meiner beruflichen Tätigkeit gebracht.

Antworten auf meine immer noch drängende zweite Frage versuchte ich in einem (Zweit-)Studium der Pädagogik, Psychologie und Ethnologie zu erhalten. Als das Studium sich seinem Ende näherte und ich ein Thema für die Abschlussarbeit zu suchen begann, wurden in den Medien die Themen Gewalt unter Jugendlichen und Gewalt an Schulen gerade heiss diskutiert und waren als tägliches Gesprächsthema präsent. Ausserdem gab es zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen dazu.

Da mich bei dieser zweiten Frage das Thema Gewalt (Krieg) automatisch ständig mitbeschäftigte, nahm ich mir vor, Jugendgewalt und Gewalt an Schulen näher zu untersuchen. Ich hatte die Hoffnung, so vielleicht einen Beitrag zu einer Lösung dieses Phänomens zu leisten. Gleichzeitig wollte ich das Thema behandeln, weil es praktische Relevanz für ein mir vertrautes Umfeld hatte und dort schliesslich auch umsetzbar und anwendbar wäre.

So begann ich mich mit dem Thema Gewalt zu beschäftigen. Dies stellte sich als nicht sehr gute Idee heraus, weil ich mich immer tiefer im Thema verlor und die Beschäftigung damit mich in Abgründe und Ecken der menschlichen Seele und des menschlichen Verhaltens führte, die mir überhaupt nicht gefielen. Ich war schockiert, verzweifelt und mutlos, weil ich möchte, dass Menschen sich mit Rücksicht und Achtsamkeit begegnen. Ich wollte aber wenigstens irgendwie verstehen, warum Menschen Freude daran haben, andere zu verletzen und ihnen Schmerzen zuzufügen. Ich wollte und will die Hoffnung auf eine friedliche Welt und ein friedliches Zusammenleben nicht aufgeben.

Je weiter und tiefer ich mich auf das Thema einliess – und das hat mich am meisten irritiert – rückte eine erhellende, plausible und nachvollziehbare Erklärung für das Phänomen Gewalt immer weiter weg und Hinweise, wie sich meine Hoffnungen verwirklichen lassen würden, konnte ich auch nicht finden.

Um mich selbst zu schützen sah ich keine andere Möglichkeit, als das Vorhaben, eine Arbeit über Gewalt zu schreiben, aufzugeben und mich von diesem Thema zu lösen.

Bald darauf stiess ich auf das Buch über die Gewaltfreie Kommunikation von Marshall B. Rosenberg, und in der Zeitung las ich eine Ankündigung für ein dreitägiges Einführungsseminar mit ihm. Da ich mich ja vom Thema Gewalt lösen wollte, sprang ich voll auf den Titel des Buches an, denn das war genau das, wonach ich gesucht hatte: Gewaltfreiheit. Ich freute mich, dass den Autor ein paar der Fragen beschäftigten, die auch mich schon immer beschäftigt haben. Ich fand in diesem Buch eine einleuchtende, (wissenschaftlich) fundierte, plausible, nachvollziehbare Erklärung für das Phänomen Gewalt und eine Antwort auf die Frage, warum Menschen (einander an-)tun, was sie tun.

Nach dem Besuch des Einführungsseminars mit Marshall B. Rosenberg war mir klar, dass ich über diese Methode, über diese Haltung, die hinter der Gewaltfreien Kommunikation steht, viel mehr wissen wollte, dass ich mich damit beschäftigen will, sie leben möchte, und dass ich mithelfen will, diese Idee zu verbreiten: in der Hoffnung, damit vielleicht doch zu einer friedvolleren Welt beizutragen, in der sich Menschen achtsam und wertschätzend begegnen.

So besuchte ich weitere Seminare, vor allem bei Marshall B. Rosenberg und Robert Gonzales, und machte eine Trainer- und Coaching-Ausbildung bei Klaus Karstädt. Seit ich mich auf den Weg der Gewaltfreien Kommunikation begeben habe, befinde ich mich in einem fortwährenden und aufregenden Prozess des Lernens und Weiterkommens und staune und freue mich über die Veränderungen, die sich dadurch in meinem Leben vollziehen. Am meisten erstaunt und angetan bin ich von der neuen Qualität an Verbindung, Tiefe, Inspiration und Befriedigung, die ich in Begegnungen und Beziehungen mit anderen Menschen erfahre.

 

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